Manches lässt sich nicht rückgängig machen. Aber ein neuer Anfang ist möglich. Im Sakrament der Versöhnung dürfen wir ehrlich auf unser Leben schauen, Verantwortung übernehmen und Gottes Vergebung empfangen.
Sie dürfen kommen, wie Sie sind
Vielleicht waren Sie lange nicht mehr beichten oder wissen nicht mehr genau, wie eine Beichte abläuft. Sagen Sie das einfach zu Beginn. Der Priester führt Sie behutsam durch das Gespräch. Alles Gesagte unterliegt dem Beichtgeheimnis.
Wie läuft eine Beichte ab?
- Sie beginnen gemeinsam mit dem Kreuzzeichen.
- Sie sprechen aus, was Sie belastet und wo Sie schuldig geworden sind.
- Der Priester hört zu und kann einen Gedanken oder eine konkrete Aufgabe für den weiteren Weg mitgeben.
- Sie bringen Ihre Reue und den Wunsch nach Veränderung zum Ausdruck.
- Der Priester spricht Sie im Namen Gottes von Ihren Sünden los.
Beichte ist kein Verhör und keine psychologische Therapie. Sie ist eine Begegnung mit Gottes Barmherzigkeit und eine Einladung, Versöhnung auch im eigenen Leben konkret werden zu lassen.
Beichtgelegenheit
Regelmäßige Zeiten finden Sie im Gottesdienstkalender. Einen persönlichen Termin für ein Beichtgespräch vereinbart das Pfarrbüro.