St. Albert
Leisenmahd 7, 86179 Augsburg
Die Pfarrkirche St. Albert entstand, nachdem der Norden Haunstettens in den 1930er-Jahren durch den Zuzug zahlreicher Beschäftigter der Messerschmitt-Werke stark gewachsen war. Am 1. Juli 1938 wurde das Gebiet von der Mutterpfarrei St. Georg abgetrennt und zunächst zur Expositur St. Albert erhoben. Eine erste Notkirche konnte bereits am 31. Oktober 1938 geweiht werden, wurde jedoch beim Luftangriff vom 25. auf den 26. Februar 1944 schwer beschädigt. Die heutige Kirche wurde nach Plänen des Architekten Anton Wenzel errichtet und am 5. Dezember 1954 durch Bischof Josef Freundorfer dem heiligen Albert dem Großen geweiht. Ihr weiter, heller Kirchenraum versammelt die Gemeinde um den Altar und bietet einen würdigen Rahmen für Eucharistiefeiern, Taufen, Erstkommunionen, Firmungen und andere Gottesdienste der Pfarreiengemeinschaft. Seit der umfassenden Renovierung und Erweiterung der Orgel, die Bischof Bertram Meier am 19. November 2023 weihte, besitzt auch die Kirchenmusik wieder einen besonderen Stellenwert.
St. Georg
Bürgermeister-Widmeier-Straße 10, 86179 Augsburg
St. Georg ist die historische Pfarrkirche Haunstettens und blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Eine Pfarrkirche ist bereits für das Jahr 1379 belegt, während eine Urkunde von 1501 das Gotteshaus ausdrücklich erwähnt. Nach Beschädigungen im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1653 und 1654 erneuert und zwischen 1725 und 1730 im Stil des Barock umgestaltet. Aus dieser Zeit stammen unter anderem der erhöhte Chorraum und die charakteristische Turmhaube; eine Erweiterung nach Westen folgte in den Jahren 1886 bis 1888. Bei der Neugestaltung von 1995 bis 1997 erhielt der Kirchenraum nach Plänen von Professor Georg Bernhard eine zeitgemäße liturgische Ordnung, deren neuer Hochaltar am 11. Januar 1998 von Bischof Viktor Josef Dammertz geweiht wurde. Heute verbindet St. Georg die lange Glaubensgeschichte Haunstettens mit dem lebendigen Gottesdienst der Gegenwart und ist Schauplatz von Eucharistiefeiern, Andachten, Festgottesdiensten und Feiern an wichtigen Lebensstationen.
Muttergotteskapelle
Poststraße 3, 86179 Augsburg
Die Muttergotteskapelle gehört zu den ältesten und vertrautesten geistlichen Orten Haunstettens. Bereits um 1600 ließ die Haunstetter Fronleichnamsbruderschaft an dieser Stelle eine erste Kapelle errichten. Der heutige Bau entstand 1740 und 1741 im Stil des frühen Rokoko und bewahrt bis heute den Charakter eines intimen Andachtsraumes. Nach der Zerstörung der Notkirche St. Albert im Jahr 1944 fanden hier vorübergehend auch die Gottesdienste der jungen Gemeinde St. Albert statt. Eine umfassende Innenrenovierung im Jahr 1985 trug dazu bei, die historische Ausstattung und die besondere Atmosphäre des kleinen Gotteshauses zu erhalten. Heute wird die Kapelle wieder für ausgewählte Gottesdienste und Andachten genutzt und bietet einen stillen Rahmen für Gebet, Marienverehrung und persönliche Einkehr.
St. Pius
Inninger Straße 29, 86179 Augsburg
Die Entstehung von St. Pius ist eng mit dem starken Wachstum Haunstettens nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Nachdem 1956 das Grundstück erworben und 1959 ein Kirchenbauverein gegründet worden war, wurde am 28. August 1960 erstmals eine Heilige Messe in der damaligen Friedhofskapelle gefeiert. Die neue Gemeinde wurde 1961 zur Expositur erhoben, und zwischen 1961 und 1965 entstand nach Plänen des Diözesanbaumeisters Hans Schädel die heutige Kirche. Mit ihrer Weihe im Jahr 1966 wurde St. Pius zugleich zur eigenen Stadtpfarrei. Der quadratische Kirchenraum ist diagonal auf den Altar ausgerichtet, während die halbkreisförmig angeordneten Bänke die versammelte Gemeinde in den Mittelpunkt stellen. Neben Eucharistiefeiern finden hier Wortgottesdienste, Andachten und das Stundengebet statt; zugleich ist St. Pius regelmäßig Gottesdienstort für Gläubige aus dem südlichen Haunstetten.
BRK-SeniorenWohnen Augsburg-Haunstetten
Marconistraße 7, 86179 Augsburg
Das BRK-SeniorenWohnen in der Marconistraße bietet älteren Menschen unterschiedliche Formen der Betreuung und Pflege bis hin zur Kurzzeit- und vollstationären Pflege. Regelmäßige Gottesdienste beider Konfessionen in der zum Haus gehörenden Kapelle ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Glauben in ihrer vertrauten Umgebung zu leben, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität schaffen diese Feiern Gemeinschaft, Orientierung und eine wohltuende Unterbrechung des Heimalltags. Darüber hinaus können persönliche Besuche, Gespräche, Krankenkommunion und Krankensalbung über das Haus oder das Pfarrbüro vermittelt werden. Die jeweils aktuellen Gottesdienstzeiten sollten unmittelbar im SeniorenWohnen oder bei der Pfarreiengemeinschaft erfragt werden.
AWO-Seniorenheim Augsburg-Haunstetten
Sauerbruchstraße 1, 86179 Augsburg
Das AWO-Seniorenheim in der Sauerbruchstraße ist eine stationäre Pflegeeinrichtung mit 115 Plätzen und Möglichkeiten zur Kurzzeitpflege. Das Haus gehört zu den Gottesdienstorten, an denen die Pfarreiengemeinschaft auch Menschen erreicht, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Gesundheit nicht mehr regelmäßig eine Kirche besuchen können. Gottesdienste im Seniorenheim nehmen die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner auf und verbinden vertraute Gebete, Lieder und biblische Texte mit ihren persönlichen Erfahrungen. Die Feiern schaffen Gemeinschaft und können besonders in Zeiten von Krankheit, Abschied und Trauer Halt geben. Ergänzend können seelsorgliche Gespräche, die Krankenkommunion und auf Wunsch die Krankensalbung vermittelt werden. Aktuelle Termine und Möglichkeiten für persönliche Besuche können beim Haus oder über das Pfarrbüro erfragt werden.
Ruhesitz Wetterstein
Königsbrunner Straße 39a, 86179 Augsburg
Der Ruhesitz Wetterstein verbindet stationäre Pflege, Kurzzeitpflege, betreutes Wohnen und weitere Unterstützungsangebote für ältere Menschen. Neben der pflegerischen Versorgung soll auch die religiöse und seelische Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner ihren Platz im Alltag des Hauses haben. Deshalb wird der Ruhesitz von der Pfarreiengemeinschaft als Gottesdienstort geführt. Die Feiern ermöglichen auch Menschen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen die Teilnahme an Gebet, Musik, Schriftlesung und Kommunion. Persönliche Seelsorge kann dabei helfen, Erinnerungen und Lebensfragen zur Sprache zu bringen sowie Krankheit, Sterben und Trauer nicht allein bewältigen zu müssen. Die aktuellen Gottesdiensttermine und Möglichkeiten für Krankenkommunion oder Krankensalbung sollten direkt im Ruhesitz beziehungsweise beim Pfarrbüro erfragt werden.
Universitätsklinikum Augsburg – Medizincampus Süd
Sauerbruchstraße 6, 86179 Augsburg
Der Medizincampus Süd des Universitätsklinikums Augsburg ist nicht nur ein Ort medizinischer Behandlung, sondern auch ein Ort, an dem Menschen mit Sorgen, Hoffnungen und existenziellen Fragen konfrontiert werden. Die Klinikseelsorge begleitet Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen unabhängig von Konfession, Religion oder persönlicher Weltanschauung. Sie bietet Gespräche, Gebet, Segen und Unterstützung in Krisensituationen an und begleitet auf Wunsch auch Schwerkranke und Sterbende. Die Kapelle im Erdgeschoss steht tagsüber und nachts für persönliches Gebet, Stille und Besinnung offen. Gottesdienste und ökumenische Andachten werden im Haus angekündigt und können über den Klinikfunk beziehungsweise das Fernsehen auch in den Patientenzimmern mitgefeiert werden. Wer sein Zimmer nicht verlassen kann, kann sich über die Station an die Seelsorge wenden und nach Absprache die Kommunion im Zimmer empfangen.