Krankheit kann das Leben plötzlich verändern. Vieles, was selbstverständlich war, wird unsicher. In dieser Situation möchte die Kirche niemanden alleinlassen. Krankensalbung und Krankenkommunion sind Zeichen: Gott ist nahe und trägt mit.
Krankensalbung – Stärkung mitten im Leben
Die Krankensalbung ist nicht nur für die letzte Lebensphase bestimmt. Sie kann bei einer schweren Erkrankung, vor einer belastenden Operation, bei zunehmender Gebrechlichkeit oder bei einer erneuten Verschlechterung empfangen werden – auch mehrmals im Leben.
Der Priester betet mit dem kranken Menschen, legt ihm die Hände auf und salbt Stirn und Hände mit geweihtem Öl. Das Sakrament bittet um Kraft, Trost und Heil, um Vertrauen und um die Erfahrung, von Christus gehalten zu sein.
Krankenkommunion zu Hause
Wer wegen Krankheit, Behinderung oder Alter nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen kann, kann die heilige Kommunion zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung empfangen. Auch ein vorübergehender Besuch nach einer Operation ist möglich. Angehörige dürfen gern mitbeten und mitfeiern.
Bitte warten Sie mit der Anfrage nicht bis zur letzten Lebensstunde. Eine Begegnung ist oft leichter und bewusster möglich, wenn der erkrankte Mensch noch ansprechbar ist.
Besuch vereinbaren
Wenden Sie sich an das Pfarrbüro. Außerhalb der Öffnungszeiten nennt der Anrufbeantworter in dringenden seelsorglichen Fällen die erreichbare Rufnummer.